Die Feuerwehr Selfkant stellt sich vor

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Löscheinheit Höngen-Saeffelen (Teil 4 von 4)

Zum zweiten Zug der Feuerwehr Selfkant gehört neben der Löscheinheit Hillensberg-Süsterseel auch die Löscheinheit Höngen-Saeffelen, welche aus der Zusammenlegung der Löschgruppen Höngen und Saeffelen gebildet wurde.

Der Standort des Feuerwehrgerätehauses ist zwischen den Ortschaften Heilder und Saeffelen. Die Löscheinheit verfügt über ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit einem 500 Liter Wassertank und einen Gerätewagen-Logistik, womit der Brandschutz, die technische Hilfeleistung sowie alle weiteren Hilfeleistungen der Ortsteile Höngen, Heilder, Saeffelen, Groß- und Kleinwehrhagen sichergestellt werden. Pro Jahr rücken die Feuerwehrkameraden zu durchschnittlich 40 Einsätzen aus.

Ihr Haupteinsatzgebiet ist die Gemeinde Selfkant, wobei sie zusätzlich im niederländischen Nachbarort Koningsbosch unterstützend tätig sind. In Verträgen mit der Gemeinde Echt hinsichtlich der Ortschaft Koningsbosch wurde eine besondere Regelung getroffen. Seit dem 1. September 2011 (nach Fertigstellung des Gerätehauses) rückt die Löscheinheit Höngen-Saeffelen der Feuerwehr Selfkant auch nach Koningsbosch aus.

Der Ort Koningsbosch liegt am Rande der Gemeinde Echt-Susteren, hier hat die Brandweer aufgrund der Randlage und langer Anfahrtswege Probleme bei der Einhaltung der notwendigen Hilfsfristen. Durch die optimale Lage des Gerätehauses der LE Höngen-Saeffelen rückt auch die Löscheinheit bei Einsätzen mit Bedrohung für Menschenleben und großen Sachwerten (PRIO 1 Einsätze) aus. Grundsätzlich werden die Einsätze in Zusammenarbeit mit den niederländischen Kameraden aus Echt und Susteren abgearbeitet. Für Einwohner von Koningsbosch änderte sich bei der Meldung von Hilfegesuchen nichts, die Notrufnummer 112 der niederländischen Leitstelle in Maastricht gilt für sie weiterhin. Mittlerweile konnten bereits zahlreiche Einsätze gemeinsam mit den niederländischen Kollegen bestritten werden.

Neben den alltäglichen Feuerwehrtätigkeiten hat die Löscheinheit zusätzlich den Schwerpunkt „Wasserförderung lange Wegestrecken“. Hierfür wurde im Jahr 2017 ein Gerätewagen-Logistik angeschafft, welcher neben Ölspurmaterial unter anderem 1000 m B-Schlauch und eine TS-Pumpe vorhält. Dies ist unter anderem notwendig damit bei Brandeinsätzen, die nicht in der Nähe des Wassernetzes liegen, eine Wasserversorgung aufgebaut und der Brand gelöscht werden kann.

Die Führung der 34 aktiven Feuerwehrmänner sowie der einen Feuerwehrfrau und 14 Mitgliedern der Ehrenabteilung obliegt dem Löscheinheitsführer Frank Peters (HBM).